„Anpacken für Ladbergen“
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19.09.2019  Umweltausschuss

26.09.2019  HFWA

„Anpacken“ für Ladbergen





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Höfe-Tour Teil 3

Im Rahmen Ihrer „Höfetour“ besuchten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Ladbergen den Hof Sundermann in Overbeck.

Nach kurzen geschichtlichen Erläuterungen von Frank Sundermann (der Hof wurde bereits 1648 erwähnt) führte er die Genossen über den Hof und erläuterte die verschiedenen Stadien seines Bullenmastbetriebes.


Sowohl die komplett aus eigenem Anbau erstellte Futtermittelproduktion als auch die verschiedenen Möglichkeiten der Aufstallung der Tiere wurden den Lokalpolitikern eindrucksvoll verdeutlicht. Hof Sundermann ist mit 250 Bullenmastplätzen einer von noch insgesamt 13 landwirtschaftlichen Betrieben in Ladbergen, welche vollerwerbsmäßig betrieben werden.


Im Verlauf des Besuchs wurde schnell klar, dass der Beruf des „Klassischen Landwirtes“ mehr und mehr von Buchhaltung und Bürokratie geprägt wird. Hier zeigte sich, wie wichtig der Breitbandausbau insbesondere auch für die Außenbereiche ist.


Im Anschluss gab es in gemütlicher Runde eine sehr interessante Diskussion zu den Themen Nitratbelastung der Böden, Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Düngung. „Um Verständnis für das Handeln der Beteiligten zu erlangen ist immer  besser miteinander als übereinander zu reden“, so Fraktionsvorsitzender Thomas Kötterheinrich.


So konnten die Lokalpolitiker einige Ideen und Anregungen für ihre politische Arbeit vor Ort mitnehmen. Der Vorsitzende Ulrich Untiet bedankte sich abschließend bei Familie Sundermann mit einem kleinen Gastgeschenk für die sehr interessanten Eindrücke.


Die Höfetour der SPD Ladbergen wird am 02. Juni 2019 mit dem Besuch des Hofes

Snethkamp-Suhre fortgesetzt.

Nächster Termin des SPD Ortsvereines ist das traditionelle „Kreativfrühstück“ am

27. April 2019. Anmeldungen werden gerne unter Tel. 3189 oder per Mail an

info@spd-ladbergen.de“ entgegengenommen.

Abordnung der Ladberger SPD besucht Agravis Technik BvL


Am vergangenen Freitag informierten sich interessierte der Ladberger SPD über das seit 2016 in Ladbergen ansässige Unternehmen Agravis Technik.

Betriebsleiter Rolf Blömker stellte den modernen 2016 errichteten Standort, an dem aktuell über 20 Mitarbeiter tätig sind, vor. Der Neubau wurde notwendig, da die alten Räumlichkeiten in Lengerich den heutigen Anforderungen an einen modernen Landtechnik-Standort nicht mehr genügten und eine Erweiterung am alten Standort nicht möglich war. Beim Rundgang durchs Gebäude wurden diese hohen Anforderungen eindrucksvoll sichtbar. So findet sich im Werkstattbereich neben einem großen Lastenkran auch eine 18 Tonnen Hebebühne, welche auch die modernsten und schwersten Landmaschinen heben kann, so dass eine effiziente Wartung und Reparatur ermöglicht werden. Moderne Landmaschinen sind längst auch wahre Hightech-Produkte. So hat sich in den vergangen Jahren auch der Alltag in der Werkstatt gewandelt. Dass die Mechaniker heute als erstes das Notebook auspacken und den Fehlerspeicher auslesen sei längst zum Standard geworden. Auch dass immer mehr Maschinen via GPS zentimetergenau navigieren, um so zum Beispiel das Saatgut optimal in den Boden einzubringen, bedeutet für alle Landmaschinen-Werkstätten mehr Technologisierung und einen erhöhten Fortbildungsbedarf. Rolf Blömker stellte während der Führung durchs Haus neben der Werkstatt auch den Verkaufsbereich für Garten- und Kleingeräte vor, welcher über einen eigenen kleineren Werkstattbereich verfügt. Eine Besonderheit des Ladberger Standorts: Er ist zugleich das einzige Kompetenzzentrum für Gülletechnik der Marke Samsom Agro in Deutschland.


Abschließend gab es im Besprechungsraum der Agravis Technik noch die Möglichkeit sich über die soeben gewonnenen Eindrücke auszutauschen. Schlussendlich war es eine interessante und lehrreiche Besichtigung, bei der keine Frage der Gäste unbeantwortet bleiben musste. Die Gäste sind sich einig: „Schön, dass ein so modernes und zukunftsgerichtetes Unternehmen seit 2016 in Ladbergen beheimatet ist!“


Ladberger SPD besucht Hof Snethkamp-Suhre


Am vergangenen Samstag ging es für die Ladberger SPD im Rahmen Ihrer Höfetour bei bestem Wetter mit dem Rad zum Hof Snethkamp-Suhre in Wester. Auch auf der nunmehr vierten Station der Höfetour sollte es noch einiges Neues und viel Interessantes für die Besucher zu sehen geben. Henrik Snethkamp führte über den Hof und erläuterte alle einzelnen Stationen des Rundgangs.

Nach dem Anlegen der passenden Schutzkleidung konnten auch die Bullen- und Schweineställe des Hofes von innen begutachtet werden. Schnell zeigte sich wieder, dass Landwirtschaft heutzutage oftmals nicht nur größere Höfe, Maschinen und mehr Tiere bedeutet, sondern vor allem auch Modernisierung und Automatisierung. So sorgen beispielsweise in den Schweineställen moderne automatische Fütterungsanlagen dafür, dass die Tiere das passende Futter in der für sie optimalen Menge erhalten. Sensoren messen dabei den Füllstand der Tröge. Diese Informationen verarbeitet das System automatisch und passt die nächsten Fütterungseinheiten anhand der neu gewonnen Informationen ggfs. an.

Für die Gäste wurde schnell klar, dass eine größere Anzahl an Tieren anders kaum noch gewinnbringend gehalten werden kann, da der Landwirt sonst zu viel Zeit nur mit der Fütterung der Tiere verbringt und ihm so die Zeit für den Ackerbau, die Ernte und die nicht zu vernachlässigende Büroarbeit bleibt.  

Nach Beendigung der Besichtigung der Stallungen und der eigenen mit Gülle betriebenen Biogas-Anlage auf dem Hof, wurde in gemütlicher Runde noch weiter über verschiedene Themen diskutiert. Dabei kamen Themen wie der hohe bürokratische Aufwand, die Auslegung von EU-Richtlinien in unterschiedlichen EU-Ländern, und auch der internationale Wettbewerb nicht zu kurz.

Fazit des Besuchs - da waren sich alle einig: Eine gelungene und informative Veranstaltung!




Firmenbesichtigung bei Schumacher Packaging

Am vergangenen Freitag besuchte eine Abordnung der Ladberger SPD die Firma Schumacher Packaging am AirportPark in Greven.

Werksleiter Uwe Kihm stellte den Genossen die Firma zuerst im Konferenzraum anhand einer ausführlichen PowerPoint-Präsentation vor, bevor man in die verschiedenen Bereiche des Werkes ging.

Schumacher Packaging ist Spezialist für Verpackungen aus Well- und Vollpappe. Der Grundstein des heute mehr als 3300 Mitarbeiter umfassenden inhabergeführten Unternehmens wurde 1948 in Ebersdorf bei Coburg gelegt. Im dortigen Stammwerk wurde 1970 mit der Wellpappenproduktion begonnen. Mittlerweile gibt es 29 Standorte mit 15 Werken, 7 Verkaufsbüros und 7 Service Centern in Deutschland, den Niederlanden und Polen. Diese werden unter anderem mit dem firmeneigenen Flugzeug besucht.

Hieraus resultierte neben der Nähe der Autobahn  unter anderem die Wahl für den Standort Greven. 2013 begann der Bau des dortigen Werkes, welches neben 2017 (Erweiterung des Hochregallagers auf 31.000 Palettenstellplätzen) Ende 2019 seinen dritten Bauabschnitt beendet. Aktuell hat das Werk in Greven etwa 200 Mitarbeiter. Etwa 5000 Tonnen Papier werden  im Monat zu 100% recycelbaren Produkten verarbeitet. Dies sind neben Transportverpackungen und Verkaufsdisplays auch Paletten und Abdeckrahmen aus Papier. Sowohl die Herstellung als auch die Bedruckung geschieht individuell nach Kundenwunsch im Flexo-, Offset oder Digitaldruck. Es können Endprodukte mit einer Stärke von 0,7 – 7mm hergestellt werden. Beliefert werden Großkunden aus allen Branchen. Dies geschieht mittlerweile mit 200 LKW’s der eigenen Logistikflotte, 23 davon aus dem Grevener Werk. Beladen werden diese in Greven an 4 LKW-Rampen mit Scanner unterstützten Gabelstaplern.

Nach der gut 2,5 stündigen Besichtigung von Produktion, Druck und Logistik traf man sich noch einmal im Konferenzraum um letzte Fragen der beeindruckenden Führung zu klären.


2000 Eier und ein Haufen Bürokratie


Die Höfetour des SPD-Ortsverbandes ist bereits fester Bestandteil des Jahres für die Ladberger Genossen geworden. Am vergangenen Montag führte sie die Sozialdemokraten auf den Hof von Landwirt Jens Kuck. Der Hof in Overbeck liegt seit drei Generationen in den Händen der Familie. Er bewirtschaftet ihn derzeit mit seiner Frau und den beiden Kindern.


 Das Hauptaugenmerk des Landwirts ist die Haltung von Hühnern. Die Familie besitzt etwa 2200 Hühner, pro Tag macht das 2000 Eier, erklärte Jens Kuck den Interessierten. Er stand den Genossen für zwei Stunden Rede und Antwort. In Eigenregie werden die Eier weiterverkauft. Zu kaufen gibt es die Eier in Ladbergen beim Raiffeisenmarkt, im Dorfladen und bei Getränke Berlemann. Eine große Anzahl der Ware verkauft Jens Kuck im Ruhrgebiet. Dort liefert er an vier Tagen in der Woche persönlich aus.


Fast alle Hühner auf dem Hof Kuck werden in Bodenhaltung im Stall gehalten. Einige wenige in Freilandhaltung. „Ein Bedarf an Eiern aus Freilandhaltung ist jedoch bei meinen Kunden nur vereinzelt vorhanden“ berichtet der Eierhändler.  Alle Eier werden mit Hilfe einer Maschine auf Schäden hin durchleuchtet. Anschließend werden die Eier nach Größen maschinell sortiert.


Neben dem guten Geschäft, das der Landwirt mit dem Eierverkauf mache, interessierten sich die SPD-Mitglieder auch für die aktuellen Probleme in der Landwirtschaft. Kuck erklärte, dass es schwierig sei, die mit den Jahren steigenden Vorgaben seitens der EU einzuhalten. Außerdem kämpfe er mit der Bürokratie-Flut.


Abschließend gab es Gelegenheit sich bei kühlen Getränken und frisch gekochten Eiern des Hofes auszutauschen!


Die Orts-SPD besucht quartalsmäßig einen Ladberger Bauernhof. Dabei wollen die Genossen einen Blick hinter die Arbeit eines Landwirtes werfen und sich über die möglichen Probleme der Branche aufklären lassen.




Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen


Am letzten Wochenende trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortvereins zu Ihrer Jahreshauptversammlung im Tennisheim. Der Vorsitzende Ulrich Untiet begrüsste die Teilnehmer und verwies statt eines Rückblicks auf das Jahr 2018 (der bereits auf der ausserordentlichen Mitgliederversammlung im Dezember stattfand) auf die Höfetour am 31.03. und das Kreativfrühstuck am 27.04.


Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde Ulrich Untiet als 1.Vorsitzender bestätigt. Neuer 2.Vorsitzender ist Christoph Korte, da Thomas Kötterheinrich berufsbedingt sein Amt niederlegte.  Diese nicht turnusmäßige Wahl gilt daher nur für 1 Jahr. Benjamin Suhre wurde in seinem Amt als Kassierer bestätigt.  Neuer Schriftführer wurde Thomas Dornbusch. Ebenfalls neu im Vorstand ist Niklas Ehmann als Bildungsobmann. Bei der Delegiertenwahl für die Unterbezirksversammlungen wurden Gitta Martin, Christoph Korte und Niklas Ehmann als Ersatzdelegierter gewählt. Als Kassenprüfer wurden Wolfgang Kipp und Reinhard Kemper gewählt und als Revisoren Friedhelm Fiegenbaum und Rüdiger Ullmann.


Im Anschluss an die Wahlen berichtete der Fraktionsvorsitzende Thomas Kötterheinrich aus der Kommunalpolitik unter anderem über den geplanten Aldi-Neubau, den neuen Kindergarten, den Haushaltsabschluss der Gemeinde und Erweiterung des Gewerbegebietes am Espenhof.

Gitta Martin berichtete aus dem Kreistag unter anderem über die Dezernentenwahl und den Kreisparteitag vom gleichen Tag.


Bevor es im Anschluss in gemütlicher Runde an das Eiserkuchen backen ging, wies der 1.Vorsitzende noch auf die Europawahl am 26.Mai, eine Unternehmensbesichtigung am 14.06. und einen weiteren Termin der Höfetour am 01.06 hin.